Skiweekend im Pitztal

Am 28. März startete die erste Vorhut von fünf Turner und Turnerinnen schon morgens früh um 7 Uhr ihre Fahrt ins österreichische Pitztal. Vor Ort ging es bei schönem Wetter mit dem Gletscherexpress, einer Standseilbahn direkt durch den Berg, auf luftige 2841m. Abgesehen von einer entspannten Mittagspause auf der Sonnenterrasse wurde der Skitag ausgiebig genutzt. Anschliessend ging es zur Unterkunft in Piösmes, wo schon weitere Kreuzlinger eingetroffen waren. Der eher einfache Hof mit Mehrbettzimmern und Etagenbetten bot zwar wenig Komfort, das Essen war jedoch hausgemacht und sehr fein.

Am Freitag Abend wurde auswärts im Hexenkessl gespeist, wo man anschliessend praktischerweise im Raum nebenan direkt zur „Witch Party“ mit DJ Aaron wechseln konnte. Es wurde ein lustiger Abend mit Getränken und Tanz. Die männlichen Turner verabschiedeten sich früher von der Party, sie wurden schon bald von der verbliebenen Frauen vermisst, da es ein paar ausgesprochen kommunikative Männer auf die Frauengruppe abgesehen hatte…

Samstag früh erschien die Gruppe aus Sicht der Wirtin etwas verstätet zum Frühstück. Aufgrund des nun schlechten Wetters mit starkem Schneefall hatte man es nicht ganz so eilig auf den Berg zu kommen. Nach einem gemütlichen Frühstück machten sich zwei der Damen auf zu einem schönen Wellnesstag in einem nahegelegenen Hotel, der Rest der Gruppe fuhr auf den Gletscher. Die Skikarte wurde an diesem Tag sehr unterschiedlich ausgenutzt. Es gab Hartgesottene, die dem vielen Schnee, der schlechten Sicht und dem kalten Wind trotzten und verhältnismässig viel Ski fuhren. Andere testeten die Verhältnisee, um dann von der ausgedehnten Mittagspause fast direkt zum Après-Ski überzugehen.

Duschen war in der Unterkunft ein schwieriges Thema, ein freies Bad mit gleichzeitigem warmem Wasser war nicht jedem gegönnt. Zum Abendessen erschien die fröhliche 17-köpfige Truppe pünktlich. Es gab Berge von selbstgemachten Kässpatzen, man schaffte in etwa die Hälfte. Etwa ein Drittel der Gruppe blieb anschliessend in der Unterkunft für Gespräche und Kartenspiele. Sie wollten in der Nacht der Zeitumstellung am nächsten Tag fit fürs Skifahren sein. Der Rest machte sich nochmals auf in den Hexenkessl, wo man zu den fast gleichen Hits wie am Vorabend abtanzen konnte. Weibliche Teile der Gruppe hielten es sehr lange aus, waren aber am nächsten Tag fit und parat für einen Skitag bei bestem Sonnenschein und reichlich Neuschnee.

Am Dach Tirols ganz oben auf dem Hinteren Brunnenkogel auf 3’440m hatte man eine phantastische Fernsicht auf die Ötztaler Alpen und weit darüber hinaus. Nach einem gelungenen Skitag bei schönstem Wetter ging es am Nachmittag zurück nach Kreuzlingen.

Wir bedanken uns herzlich bei den Organisatoren Simone und Karim für dieses gelungene Wochenende – es hat Spass gemacht!

 

Hier noch der Inside-Enthüllungsbericht einer Teilnehmerin:

Auf dem Pitztaler Gletscher und im Hexenkessl auf der Piste – gefährlich war es dann doch nur im Permadies

Skifahren auf dem Pitztaler Gletscher tönt irgendwie gefährlich. Allerdings stellte sich schon am ersten Morgen in unserer Unterkunft, dem schönen Permadies heraus, dass die grösste Gefahr darin besteht, zu spät zum Essen zu kommen. Aber gehen wir der Reihe nach:

Simone und Karim haben zusammen ein Skiweekend im Pitztal für die TV Mitglieder organisiert. So hat sich am letzten März-Wochenende von Freitag bis Sonntag eine ski- und abenteuerfreudige Truppe eingefunden, um gemeinsam auf die Piste zu gehen (die schneebedeckten und die anderen…). Die ganz Motivierten nutzten clevererweise schon den Freitag, um bei bestem Wetter das Skigebiet zu erkunden. Die Meisten reisten erst am Freitagnachmittag an. Gemeinsam ging es dann einige Dörfer weiter in den legendären Hexenkessl. Hier wurden einige Steinböcke in Burgerform verschlungen, bevor die ganzen Kalorien beim Feiern wieder purzeln mussten. Einige hatten so viel Spass, dass sie den Taxifahrer, der uns in die Unterkunft zurückfuhr, ernsthaft fragten, ob er sie wieder in den Hexenkessl und einige Stunden später wieder zum Permadies fahren könne. Konnte er dann doch nicht – jedenfalls nicht für einen vernünftigen Preis.

Nach einer nicht allzulangen Nacht erwachten wir im Schneetreiben und gleichzeitig in der Eiszeit: Hatten wir es doch gewagt, den vereinbarten Frühstückzeitpunkt um mehrere Minuten zu überschreiten. Man las uns die Leviten, wir nickten brav und gelobten fürs Abendessen Besserung. Wer  nun auch noch den Fehler gemacht hat, am Freitag noch zu arbeiten und dann erst anzureisen, wurde am Samstag mit ziemlich miesem Wetter (Schneetreiben und sehr beschränkte Sicht) bestraft. Macht nichts, man kann ja auch schon am Mittag zum Apres-Ski übergehen. Egal, wie ausgiebig man den Apres-Ski genossen hatte, niemand wagte es, zu spät zum Abendessen anzutreten. Die Käsespätzle – ohne Salat, der uns alle vergiftet hätte, wie uns auch der Pfefferminztee innerlich auskühlt – schmeckten grossartig. Allerdings litten einige dann doch etwas unter dem deftigen Gericht. Das sowie der anstrengende (Apres-) Skitag wurde von den einen mit frühem Zu-Bett-Gehen, von den anderen mit Jägermeister im Hexenkessl kuriert. Beide Methoden führten zum Erfolg. Jedenfalls sassen bis auf die leicht verspätete Jugend alle pünktlich am Frühstückstisch und genossen anschliessend noch einen sonnigen Skitag.

Ähnliche Beiträge

Das Vereins-Highlight: Der Jugendturntag

Wie immer im Sommer fand auch dieses Jahr das grosse Turnverein-Highlight statt: der Turntag! Seit Wochen bereiteten sich die verschiedenen Jugi-Gruppen auf den Wettkampf vor. In verschiedenen Leichtathletik-Disziplinen wie Sprint,

Kantonaler Jägerballspieltag in Müllheim

Am Samstag, dem 3. Mai, wurde das Rietwies-Areal in Müllheim zum Zentrum des Thurgauer Jägerballspieltag. Trotz anhaltendem Regen und schlammigen Spielfeldern zeigten die Kinder des TV Kreuzlingen grossen Einsatz und